Vom ‚Social Cocooning‘ zum Social Distancing‘

Mitgefühle, Solidarität und ein schönes Zuhause


Noch im Februar hatte ich über den Trend ‘Social Cocooning’ berichtet und dem letzten Trend der Generation X: stay JOMO! JOMO? Steht für ‘Joy of missing out’, zu deutsch: die Freude, etwas zu verpassen. Leider haben wir in dieser Zeit nicht die Wahl, sondern die Pflicht, JOMO zu zelebrieren!

Jeder Einzelne von uns wird sich zwar körperlich distanzieren müssen, aber um so mehr Mitgefühl und Solidarität im Herzen und in der Gesellschaft erleben. Vielleicht bringen die Tage in unserem Zuhause auch mehr Achtsamkeit für unser Umfeld? Die Räume, welche uns umgeben, beeinflussen uns mehr, als wir uns denken können. Im Alltagsstress und der allgegenwärtigen 24/7 Konnektivität ist das Bewusstsein für die positive Wechselwirkung mit unserer Umgebung verloren gegangen – aber vorhanden ist sie immer noch! Ich bin überzeugt, dass nun manch einer sein Zuhause mit ganz neuen Augen sieht und sich bewusst wird, dass das Zuhause nicht nur Schutz bietet, sondern auch unsere Seele nährt. Wenn wir uns in unserem Zuhause sicher und wohl fühlen, dann können wir auch unsere Batterien besser laden und somit unsere innere Resilienz stärken – die beste Immunabwehr, die es neben ‚social distancing‘ gibt. Schafft euch eure Oase, macht sie zu eurer ganz eigenen Insel, nur für euch – so kann abtauchen wirklich Spass machen!